Nach der Reise (ist vor der Reise...)

Dienstag, 01.07.2014

Zwei volle Tage bin ich jetzt schon wieder daheim, und so langsam gewöhnt man sich doch auch an die, dank der Zeitverschiebung, fehlenden sieben Stunden. Um jedoch hierher gelangen zu können, mussten noch einige kleine Hindernisse überwunden werden.

Unter anderem musste ich noch spontan ein Visum für die USA organisieren, da mich die Flugmitarbeiterin erst Samstags eine Stunde vor dem Abflug über dieses aufklärte. Wer konnte auch schon wissen, dass "San Juan" in den Vereinigten Staaten liegt?! Nachdem dieses daraufhin schließlich bezahlt und ausgedruckt war, konnte ich ab in das Flugzeug Richtung Panama steigen. Da diese Flugverbindung besser war als im Hinflug, musste ich diesmal allerdings keine 16 Stunden, sondern nur eineinhalb Stunden in dem leicht überhitzen Flughafen von Panama verbringen. Daraufhin landeten wir in San Juan, wo ich dann dank meines 14$-wertigen Visums auch einen kurzen Zwischenstopp einlegen durfte. In diesem wurden mir jedoch meine zwei heiß geliebten Orangen und auch fast mein Sandwich (zum Glück war kein Fleisch drauf!!!) weggenommen, wegen Fäulnisgefahr oder was auch immer...?? Ganz verstanden habe ich die dazugehörige Logik nicht. Wie auch immer, zu guter Letzt startete noch eine Maschine Richtung Frankfurt. Dort angekommen musste ich nur noch mit dem Zug Richtung Stuttgart und schlussendlich Richtung Rottweil, wo ich dann auch mit perfektem Timing von meinen Eltern (ohne vorher abzusprechen; mein Handy hatte kein Empfang) liebevoll abgeholt wurde. (Hier nochmal: Dankeschön, Mama und Papa!).

Nun zu Hause stand dann nur noch Kuchen essen, Kaffee trinken, Koffer entpacken und sich daran gewöhnen, dass das Klopapier nicht mehr in den Mülleimer sondern direkt in die Toilette darf, auf dem Plan. Und sich Gedanken darüber zu machen, wohin die nächste Reise gehen könnte... habe ja schon so einige Ideen, aber pssst! :)

Zum Schluss möchte ich noch allen Menschen danken, die sich hin und wieder die Mühe gemacht und das Intersse aufgebracht haben, in meinem Blog zu stöbern! Ganz besonders dem Herrn "Don vom Plodderloch", dessen leicht angehaucht schwäbische Kommentare mich immer oft zum Lachen (oder auch zum Schmunzeln) gebracht haben. Die Reise hat mir unglaublich Spaß gemacht und ich bin dankbar für alle, die mich dabei unterstützt haben. Voranzuführen sind dabei natürlich meine Eltern und mein Bruder Stephan, den ich, in der immer wieder mal auftretenden Not, stets erfolgreich um Rat fragen konnte.

 

Muchas gracias!

Mona

Eindrücke von Lima... :)

Samstag, 28.06.2014

Auf nach Lima!!!

Donnerstag, 26.06.2014

So, jetzt geht es aber tatsaechlich schon wieder dem Ende zu... nach der Machu-Picchu-Besteigung musste ich mich erstmal noch zwei weitere Tage, unter anderem mit einer Inka-Massage (Ganzkoerpermassage mit Koka-Creme und Hot Stones) erholen und dann gings Sonntag Abend auch schon wieder, diesmal mit dem PeruHop, in Richtung Huacachina. Dies ist ein Busunternehmen speziell fuer juengere Travellers, die auf einem etwas interessanterem Weg nach Lima wollen.. somit traf ich auch gleich auf 5-6 andere Mitreisende, wobei ich mich hauptsaechlich mit einem Maedchen aus England und einem aus Australien anfreundete.

Der erste Part der Busreise war erstmal entsprechend lange, ganze 26 Stunden im Bus, da das Unternehmen darauf besteht ziemlich langsam zu fahren und eine weitere, jedoch sicherere Strecke nach Huacachina zu nehmen. Waehrend der Fahrt wurden wir dabei mit Filmen wie "Bad Teacher" und "Borat" versorgt.

In Huacachina angekommen, inklusive einer Uebernachtung, besuchten wir eine Pisco-Likoer und Pisco-Weinherstellung und nach einer kleinen Probierphase war auch jeder schon etwas angeheiert. Daraufhin ging es jedoch sofort weiter zum Highlight der ganzen Reise: Sandboarding. Dabei kurvten wir in Cheeps in den Sandduenen herum und durften dann mit den Sandboards entweder liegend oder stehend die Sandduenen runterbrausen (die teilweise sehr steil waren!) Zweimal probierte ich es stehend und den Rest liegend, da es doch sehr schwierig war sich auf dem Brett zu halten ohne hinzufallen.

Zwei Stunden spaeter sassen wir dann auch schon wieder im Bus Richtung Paracas. Dort gab es am naechsten Morgen eine kleine Bootstour, in der man Voegel, Seeloewen und Pinguine beobachten konnten und nachmittags eine kleine Tour zu dem Nationalpark Paracas. In diesem wuestenreichem Gebiet gab es zudem ein kleines Museum, das sich mit Oekologie und Umweltschutz befasst, was ich sehr spannend fand.

Nach weiteren vier Stunden Fahrt kamen wir endlich in Lima an, meinem letzten Aufenthaltsort vor meiner Rueckreise nach Deutschland, womit auch wieder das Traveln mit "PeruHop" beendet war. (Insgesamt keine schlechte Idee dieses Busunternehmen, ich muss allerdings sagen, dass der Guide nicht gerade kompetent war und es insgesamt besser ist, die Reise alleine zu organisieren).

Somit, noch zweimal schlafen bis ich endlich wieder meine Familie sehen kann...

 

Salkantay Classic Trek 5D/4N

Samstag, 21.06.2014

Starten tat die Tour bei mir erstmal mit Glueck im Unglueck. Und das deshalb, da ich meinen Wecker (diesmal richtig!!) gestellt hatte, jedoch ein neuer Arrival der Nacht zuvor seinen Rucksack auf mein Handy (und somit meinen Wecker gestellt hat) und ich ihn deswegen nicht um 3.30 Uhr in der Frueh klingeln hoeren konnte. Somit wachte ich 6.30 Uhr, drei Stunden zu spaet auf und nahm verwirrt zur Kenntnis, dass es schon etwas zu hell fuer halb vier Uhr morgens geworden ist. Fluchend fand ich kurz darauf schliesslich mein Handy, packte die wichtigsten Sachen zusammen und stuermte zur Rezeption, damit die meine Agentur anrufen konnten. Nach dem vierten Anruf erreichten diese auch jemanden und mir wurde mitgeteilt, dass ich mir keine Sorgen machen sollte, da mich jemand in den naechsten zehn Minuten abholen wurde. Puh, damit sah die Sache dann auch schon wieder besser aus; auch wenn ich noch nicht genau wusste, was es fuer mich bedeutete drei Stunden zu spaet zur Tour zu sein. Im Bus traf ich daraufhin auf elf andere Trekker, die ebenfalls die 5/Tagestour aber auch auf welche, die nur die 4/Tagestour unternehmen wollten. Nachdem ich mich dann etwas mit zwei Deutschen (aus Dossenheim, Rathausplatz 11 (Andie kennst du das??)) unterhalten habe, kam schliesslich heraus, dass die komplette Tour auf drei Stunden spaeter verlegt wurde, nur dass sie wohl vergessen hatten, mich am Abend zuvor dessen zu benachrichtigen. Okay, damit war ich ja dann wohl perfekt in der Zeit gewesen und mein Aerger verpuffte dann auch schnell, sobald ich Bescheid wusste, dass es wegen meiner Tour keine Probleme mehr geben wuerde.

Nach zweieinhalb Stunden im Bus begann dann der erste Trek, der auf 2900 Hoehenmetern startete. Dabei lernte ich meine neuen Mitgenossen kennen, von denen drei aus England, zwei aus Kalifornien, zwei aus Deutschland, eine aus Argentinien und drei aus Kanada kamen und das erste "Familienbild" entstand. Nach drei Stunden wandern kamen wir zu unserem Camp, bei dem es ein erstklassiges (wie auch all die folgenden) Essen gab. Nach dem Essen hikten wir noch zu einem See, der ein paar Jahre zuvor wohl noch ein Gletscher gewesen war, der wirklich wunderschoen war. Da sieht man mal was die Klimaerwaehrmung so alles anstellt...

Der zweite Tag sollte der haerteste Tag werden. Das lag daran, da wir an jenem den hoechsten Punkt, den Salkantay Pass mit 4.600 Hoehenmetern erreichen sollten. Damit wir fuer diesen auch genuegend Zeit hatten, wurden wir dann auch schon um fuenf Uhr morgens geweckt, alles zusammengepackt, gefruehstueckt und um sechs Uhr morgens losgewandert. Da die Nacht unglaublich kalt war, war ich ziemlich froh etwas in Bewegung zu kommen, und sobald die Sonne da war, wurde man auch wieder gut erwaermt. Oben, am Salkantaypass angekommen, wartete auch schon die erste Ueberraschung auf uns| ein Salkantay_T_Shirt! Das aussnahmsweise echt ganz cool aussieht. Nach weiteren zwei Stunden (ab jetzt fast nur noch bergab), kamen wir auch schon wieder zum Lunch und nach weiteren drei Stunden zu unserem naechsten Schlafplatz. Hier gingen wir frueh zu Bett, da es am naechsten Tag auch schon wieder sechs Uhr morgens losgehen sollte.

Am dritten Tag hatten wir dann einen sehr langen Morgen von sechs Stunden Hiking. Dabei kamen wir immer weiter ins tropische Gebiet bis wir zum Mittagessen und darauffolgenden drei Stunden Relaxing in heisse Quellen kamen. Der Nachmittag war dann somit auch recht entspannt, da wir eben nur schwimmen, spaeter noch Abendessen und danach noch einen heiteren Abend am Lagerfeuer zusammen mit ein paar anderen Salkantay/Gruppen verbrachten.

Der vierte Tag war auch eher entspannter Natur. Angefangen wurde mit drei Stunden Ziplining in den Bergen, wobei man den "Spiderman", den "Superman" oder auch mal gleichzeitig zu dritt Ziplining ausprobieren konnte. Nach dem Lunch wanderten wir dann weiter zum Machu Pichu/Dorf, da der naechste Tag dann auch schon der letzte des Treks mit dem Ziel Machu Picchu sein sollte.

Somit zu Tag fuenf...hier standen wir diesmal (nach einer Nacht im Hotel und nicht im Zelt!!) vier Uhr morgens auf und nach einem kleinen Fruehstueck ging es dann 4.45 Uhr dann auch zum ersten Bus, der uns zum Machu Picchu hochbringen sollte. Hier waren wir einer der ersten und nachdem der Eintritt zu einem der sieben Weltwunder sechs Uhr morgens endlich freigegeben wurde, "stuermten" auch schon die ersten Besucher ein. Unser Guide begleitete uns dabei und gab uns eine zweistuendige Tour zu den wichtigsten Sehenswuerdigkeiten des Machu Picchu, worauf wir danach noch eigene Zeit hatten dieses Wunder ein wenig zu untersuchen... unter anderem bestiegen wir noch den Machu Picchu Mountain, von dem man eine gute Sicht auf Machu Pichu bekam und gleichzeitig auch den kondorfoermigen Umriss der Stadt erkennen konnten. Nach einer Snackpause ging es dann auch schon wieder herunter und wir wanderten noch ein wenig in der Stadt, unter anderem zur Inka/Bruecke, herum. Nach weiter zwei Stunden machten wir uns wieder an den Abstieg hinunter zur Machu Picchu Town um von dort den Zug und darauf den Bus zurueck nach Cusco zu erwischen. Nach diesem langen Tag war man dann auch endlich froh ins Bett huepfen zu koennen und somit einigen Schlaf der letzten paar Tage nachholen zu koennen.

Alles in allem jedoch eine eindrucksvolle Tour, die ich nicht missen wollen wuerde und die ich lange im Kopf behalten werde! Mal sehen, was die naechste (und letzte) Woche noch so bringt... :)

     

Tour de Valle Sagrado

Montag, 16.06.2014

Wieder einmal (in Cusco gibt es einfach so viel zu sehen!) machte ich mich auf eine Tagestour zu einigen der vielen Inka-Sehenswürdigkeiten der Stadt. Angefangen wurde jedoch mit einem Marktbesuch (als hätte man sonst nicht genug Gelegenheiten etwas zu kaufen), in dem ich mir mit einer Amerikanerin einen Ananas-Papaya-Shake teilte. Daraufhin besuchten wir dann aber auch schon den ersten Inka-Ort: Ruinas de Pisaq. Diese liegt direkt auf einem Berg ca. 3300 m und zwar deshalb, da die Inkas ihren Göttern so nah wie möglich sein wollten. Einst war es eine große Stadt, ist aber heute immer noch schön anzusehen und zu erklimmen. Nach dem Lunch kam dann Numero zwei: Ollantaytambo. Dies ist (auch heute noch belebt!) eine wunderschöne Inka-Stadt, in der noch die Agrarfelder, Tempel und Inka-Wände zu sehen sind. Umgeben ist die Stadt von zwei Bergen, wobei man in einem Berg unter anderem eine natürliche Form eines Inka-Gesichtes sehen konnte. Gesteins-Terrassen gab es auch wieder viele zu sehen und wenn man diese von weiter weg betrachtet, kann man in ihnen sogar die Form eines Lamas erkennen. Zu guter Letzt machten wir noch einen Ausflug zu Chinchero. Diese ebenfalls ehmalige Inka-Stadt beherbergt Überreste von Inca Tupac Yupanquis Palast, einer Kirche, die aus einem Mix katholisher und andiner Kultur besteht und wieder einigen Terrassen die zur Agrarwirtschaft dienten. Die Kirche war dabei am interessantesten, die Decke ist komplett von Inkas mit Naturfarben bemalt worden. Nach diesen drei Exkursionen fuhren wir dann mit dem Touri-Bus auch schon wieder zurück. Für mich bedeutete das nur noch Sachen packen, Hostel bezahlen und sich noch ein wenig erholen bevor es am nächsten Tag, um 4.30 Uhr auf zu einer fünf-tägigen Tour zum Machu Picchu geht!

Saqsaywaman, Q'enqo, Puka Pukara, Tambomachay

Sonntag, 15.06.2014

Fuer einen Tag machte ich mich auf eine eigene Tour, dabei bin ich viel gelaufen, vier oder fuenf Stunden! Zuerst ging es zur Saqsaywaman, der zweitwichtigsten Inka-Ruine nach Machu Pichu. Diese sollte wahrscheinlich zur Verteidigung von Cusco und zur Demonstratierung von der Macht der Inkas dienen. An dieser Ruine hatte ich einen Privattour von eineinhalb Stunden, was wirklich sehr interessant war! In der Ruine konnte man naemlich durch einen stockdunklen Tunnel (Vorsicht bei Klaustrophobie!), verschieden natuerlich geformte Steinhaenge herunterrutschen und eine Wahnssinnsakustik ausprobieren. Zudem hatte man auch teilweise von der Ruine aus einen sensationellen Blick auf Cusco!

Als zweites stand Q'engo an. Dies war ebenfalls eine heiliger Staette der Inkas, in der wahrscheinlich Opferriten und Mumifizierungen stattgefunden haben.  Darauf ging es zur Puka Pukara. Dies war wie Saqsaywaman eine Verteidigungsanlage, eine Festung und militaerischer Stuetzpunkt. Als letztes besuchte ich danach Tambomachay. Dies war auch wiederum sehr schoen, da es viele Wasserquellen gab, die auf verschiedenen Terrassen herunterflossen. Ein kuenstlich erstelltes Wasserheiligtum der Inkas, das auch deren Respekt vor der Natur, aber auch dessen Herrschaft ueber sie zeigte.

 

Bilder habe ich leider nur von den letzten beiden Staetten...

Einblicke in Cusco

Sonntag, 15.06.2014

 

Ein paar kleine Eindruecke während einer Gratis-Tour durch die Stadt.

Maras Moray

Sonntag, 15.06.2014

Freitag ging es auf zu einem alten Inka-Gebaeude. Bis wir bei diesem mit dem Bus gelangten, hatten wir aber noch zwei andere Stopps: einmal hielten wir in einem kleinen Ort, um der Web- und Faerbekunst der indigenen Frauen zu beobachten und das andere mal bei Salzminen. Diese waren wirklich sehr beeindruckend! 3000 kleine Salz-Poole mit je 5 Quadratmetern Salzflaeche. 

Daraufhin kamen wir jedoch endlich zum eigentlichen Ereignis, zur Inka-Anlage Moray. Diese gruene Anlage besteht aus mehreren Terrassen und wurde wahrscheinlich als Laboratorium fuer Agrarzwecke eingesetzt. Dies deshalb, da es auf jeder Terrassenebene einen kleinen Temperaturunterschied gibt. Unterwegs war ich dabei mit einem wirklichen coolen Maedchen aus England und einem netten Guy aus Texas. 

Mittags kehrten wir dann auch wieder von der halbtaetigen Tour zurueck, genossen ein almuerzo der peruianischen Art und abends ging es noch in ein Kulturcenter fuer peruianische Taenze. Ausklingen liessen wir den Abend danach gleichermassen mit tanzen mit ein paar anderen Reisenden aus dem Hostel.

 

Angebot der Woche

Sonntag, 15.06.2014

Letzten Donnerstag hatte ich einen wirklich schoenen Volltages-Trip. Und zwar ging innerhalb einer Tour raften, ziplinen, saunieren und natuerlich essen. Das alles wurde als "Angebot der Woche" vermarktet, wodurch es ein wenig billiger als sonst ausgefallen ist...

So wurden wir morgens um 9 Uhr von einem kleinen Bussle abgeholt, der uns eineinhalb Stunden ausserhalb der Stadt brachte. Dort wurden wir mit ein paar anderen Abenteueren, vor allem aus Irland, Frankreich und der USA zusammengemixt und durften unsere Thermoanzuege fuer das Rafting ausprobieren :) Danach ging es auch gleich schon los: jeweils zu sechst in einem Boot, padelten wir los um die ersten Hindernisse des Flusses Urubamba zu bewaeltigen. Da jedoch zur Zeit Trockenzeit ist, liegt der Fluss etwas tiefer als sonst, weswegen wir zweimal kurz "aussteigen" und ein kurzes Stueck laufen mussten, da es durch die vermehrten Gesteine zu anspruchsvoll fuer unsere Beginnergruppe gewesen waere. Dabei hatten wir allerdings die Gelegenheit von einem der groesseren Steinen wieder ins Wasser und zurueck zum Boot zu schwimmen, was der Grossteil der Gruppe, mich mit eingeschlossen :), dankend angenommen haben.

Nach drei Stunden raften in dieser wunderschoenen von Bergen umgebenen Landschaft, durfte man schliesslich ab in die Sauna, was auch bitter noetig war, da das Wasser doch kaelter war als gedacht. Nachdem die Zehen somit wieder aufgetaut waren, war auch schon das MIttagessen vorbereitet: Huhn mit Gemuese und Reis; fuer mich eine vegetarische Variante mit Ei.

Zuletzt machten wir uns noch ans Ziplining. Dabei wurden erstmal Helme, Handschuhe und Sicherheitsgurte ausgeteilt bis wir dann einen kleinen Turm hochklettern konnten um den ersten Zipp zu starten. Nach zwei mittellangen Strecken ueber den Fluss war die Tour dann aber leider auch schon wieder beendet und wir fuhren mit dem Bus ¨wieder zurueck nach Cusco.

 

 

 

 

Colca-Canyon

Dienstag, 10.06.2014

So, nachdem wir einen schoenen Tag in Arequipa verbracht hattem, wurden wir am naechsten Tag schon um 3 Uhr morgens in unserem Hostel von unserer Reiseagentur abgeholt. Da ich meinen Wecker leider auf 3.30 Uhr anstatt auf 2.30 Uhr gestellt hatte, musste ich somit erst von unserer Hostelrezeption aufgeweckt werden um (fast puenktlich) um 3.10 UHr draussen auf der Matte zu stehen.

Dann fuhren wir aber auch schon los, was auch noetig war, da wir fuer die Fahrt zum Colca-Canyon (der uebrigens der zweittiefste Canyon der Welt ist) ca. 6 Stunden im Auto vor uns hatten. Zwischendurch machten wir jedoch einen Stopp zum Fruehstuecken und einen am Mirador de Condors, um wie der Name schon sagt, Condore zu beobachten. Da es recht frueh am Morgen war, sahen wir davon auch einige :)

Danach, mit dem Auto am Ziel angekommen, wanderten wir schliesslich fuer drei Stunden den Colca-Canyon hinunter um unser Lunch einzunehmen. Daraufhin passierte auch nicht mehr viel, da wir fuer diesen Tag schon fertig gewandert hatten und uns den vollen Nachmittag entspannen sollten. Fuer mich war das auch gar nicht so schlecht, da ich von der prallen Sonne ein wenig Kopfweh bekommen hatte... Abends machten wir noch ein schoenes Lagerfeuer, nahmen unser Dinner ein und gingen darauf auch gleich wieder ins Bett.

Am darauffolgenden Tag wanderten wir um acht auch schon wieder weiter um noch rechtzeitig zum Lunch zu unserem naechsten Ziel, einem Hostel das einem kleinen Paradies glich, anzukommen. Dort verbrachten wir den Rest des Tages somit im Pool oder lesend im Bett, um der starken Sonne zu entgehen. Abends liefen wir noch zum Fluss hinunter und bertrachteten noch ein wenig die Sterne, die umgeben vom Canyon echt sehr beeindruckend aussahen.

Am letzten Tag war nun der schwerste Part an der Reihe; angekuendigt wurden drei Stunden stures Bergaufwandern und um die Sonne zu umgehen, liefen wir auch schon fuenf Uhr morgens los. Da ich naechste Woche jedoch einen 5-taegigen Trek vor mir habe und dafuer ein wenig mehr trainieren wollte, lief ich ein wenig schneller und schaffte den Berg schon nach zwei Stunden... hehe :) Oben angekommen, gab es endlich ein richtiges Fruehstueck und darauf mit dem Bus auch schon weiter Richtung "Heisse Quellen". Nach einem dort einstuendigen Aufenthalt, wurden wir noch zu einem "All-you-can-eat"-Buffet gefahren, das dann auch richtig ausgenutzt wurde. Gegen Ende ging es dann im Bus wieder drei Stunden zurueck nach Arequipa, ins Hostel das restliche Gepaeck abholen, ein wenig in der Stadt chillen und dann auch schon weiter mit dem Nachtbus Richtung Cusco. Hier werde ich bis zum Trek zum Machu Pichu ganze sechs Tage verbringen, aber Cusco soll sehr schoen sein, von dem her, freue ich mich auch schon darauf diese tolle Stadt erleben zu duerfen!

 

 

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